Schema­therapie

Schematherapie

Die Schematherapie gehört zu der dritten Welle der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien.
Schmemata bilden sich implizit aus Erfahrungen und Erlebnissen aus der Kindheit und Jugend und beinhalten Verhaltensmuster, Grundannahmen, Gedanken und Gefühle. Diese springen unbewusst wie ein “Programm” in bestimmten Situationen an und beeinflussen unser Erleben und Verhalten in diesen Situationen. Sie führt dazu, dass wir die Situation in einer bestimmten Weise wahrnehmen und interpretieren, uns in einer bestimmten Weise fühlen und verhalten und nach eine bestimmte Art und Weise zu anderen Menschen in Beziehung treten.
Jeder Mensch hat solche Schemata.
Manchmal ist es so, dass bestimmte Schemata (Verhaltens- und Erlebensmuster) zum Leidensdruck und zu eine psychischen Erkrankung führen. In der Therapie werden solche Schemata aufgedeckt und mit unterschiedlichen Methoden und Techniken (kognitive Techniken, Imaginationen, Rollenspiele, Stühlearbeit usw.) bearbeitet.